Neuigkeiten zu "Oldenburg – Stadt der Wissenschaft 2009"
Liebe Oldenburgerinnen, liebe Oldenburger, liebe Wissenschafts-Interessierte!
Ab dem 5. September erforschen die Oldenburger ihren Haushalt. Wo verbirgt sich Wissenschaft und wie begleitet sie uns durch den Tag? Im Wissenschaftsturm des Projektes „Tatort Alltag“ auf dem Kasinoplatz zeigen und erklären wir, dass unser Alltag voller wissenschaftlicher Phänomene und Errungenschaften steckt.
Und auch am 12. und 13. September dreht sich alles um den Alltag – diesmal im Alter. Wie wollen wir im Alter leben und was muss und soll sich dazu in Oldenburg verändern? Während der 2. Oldenburger Thementage "Zukunft Alter in der Übermorgenstadt“ können alle Oldenburger in Bürgerforen ihre Ideen und Wünsche einbringen, Experten stellen Möglichkeiten vor und zeigen Perspektiven auf.
Doch auch Kinder kommen in den nächsten Wochen wieder zu Wort. Bei den Schreibnächten zum Projekt „Lesen. Informieren. Schreiben“ lassen sie ihre Phantasie spielen und schreiben ein Buch zu ihrer Vision eines Alltags in der Übermorgenstadt 2050 und 2200.
Übrigens: Weitere spannende Anregungen für Ihren ganz persönlichen Alltag finden Sie ab dem 24.8. im neuen Programmheft.
Herzliche Grüße,
das Projektbüro Stadt der Wissenschaft und die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH.
Tatort Alltag zeigt, wie uns Wissenschaft auf Schritt und Tritt begleitet
„Public understanding of science“ präsentiert das Projektbüro gemeinsam mit dem City-Management Oldenburg (CMO) vom 5. September bis 4. Oktober mit dem Projekt „Tatort Alltag“. Mit Erklärungen, die auch Laien verstehen, werden wissenschaftliche Phänomene unterhaltsam und auf ungewöhnliche Weise vorgestellt.
 Der Alltag mit all seinen Gegenständen und vertrauten Erscheinungen wird hier genau unter die Lupe genommen und mit den Augen der Wissenschaft betrachtet. Projektbüro und CMO haben hierzu gemeinsam die Oldenburger aufgerufen, Fragen zu stellen: zur Physik, die im Plasma-Bildschirm steckt, zur Informatik, die den ipod zum Laufen bringt, zur Chemie des Schimmelkäses… Zudem haben sich viele Einzelhändler ebenfalls an der Aktion beteiligt – häufig mit Bezug auf ihre Produktpalette.
Eine Auswahl dieser Fragen wird durch Wissenschaftler der Hochschulen allgemeinverständlich beantwortet. Diese Antworten werden sowohl in Geschäften der Innenstadt in Form von Postern veröffentlicht als auch – als Highlight des Projektes – anhand von Exponaten im Wissenschaftsturm auf dem Kasinoplatz aufbereitet und ausgestellt. Die Oldenburger City bekommt somit ein kleines temporäres Wissenschaftsmuseum, das täglich außer sonn- und feiertags kostenlos besichtigt werden kann. Wer seinen Alltag einmal ganz unalltäglich betrachten möchte, sollte sich diese Aktion nicht entgehen lassen.
5.9. bis 4.10.: Tatort Alltag
Ausstellung im Wissenschaftsturm auf dem Kasinoplatz
Öffnungszeiten: montags bis samstags 11 - 17 Uhr, Sonderöffnung am 4.10. von 13 - 18 Uhr, sonn- und feiertags geschlossen
Weitere Informationen unter www.uebermorgenstadt.de/DE/Leitprojekte/p03_tatort_alltag_wissenschaftsgaerten/index.php
Kommentar des OB
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Wissenschaft findet nicht nur in hochtechnisierten Laboren und in antiseptischen Umgebungen statt. Sie passiert ständig – und überall.
Stellen Sie sich vor, Sie kommen von einem langen Tag nach Hause. Sie kochen etwas Leckeres – auf dem Glaskeramikfeld eines Induktionsherdes, der Elektromagnetismus für mehr Energieeffizienz nutzt. Sie sehen fern – auf Plasma- oder LCD-Bildschirmen, die mit Hilfe von ionisiertem Gas oder Flüssigkristallen bewegte Bilder erzeugen. Sie legen sich schlafen – auf Matratzen, deren ergonomische Eigenschaften in empirischen Studien ermittelt wurden.
Wir nutzen die Wissenschaft 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Sie ist allgegenwärtig. Was allerdings fehlt, sind die Erklärungen zu den Alltagsphänomenen. Die gibt es ab dem 5. September in der Oldenburger Innenstadt. Meine Empfehlung: Hingehen! Denn nichts ist spannender als die Realität.
Prof. Dr. Gerd Schwandner
Oberbürgermeister
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2. Oldenburger Thementage: Zukunft Alter in der Übermorgenstadt
Am 12. und 13. September treffen sich am Pferdemarkt all diejenigen, die sich aus beruflichen und privaten Gründen mit dem Älter- und Altwerden in der Übermorgenstadt Oldenburg beschäftigen wollen. Entsprechend breit gefächert ist die Zielgruppe dieser Thementage: Kommunalpolitiker, Mediziner, Pflegeverantwortliche, Kräfte aus Gesundheitsberufen und Kommunalverwaltung, Architekten fürs altersgerechte Bauen und natürlich die jetzigen und künftigen Senioren unserer Stadt sind herzlich willkommen. Während sich am Freitag Experten mit dem Thema beschäftigen, sind Samstag und Sonntag ganz in Bürgerhand.
Gerne wüssten wir, wie Sie alt werden möchten in der Übermorgenstadt Oldenburg. Sie sind herzlich eingeladen, am 12. September in drei Bürgerforen gemeinsame Ideen für ein altersgerechtes Oldenburg zu entwickeln. Die Vorschläge werden am Nachmittag Vertretern der Stadt präsentiert. Zudem werden Beispiele aus anderen Städten vorgestellt. Der gesamte Tag ist gespickt mit Aktionen, die sich dem Alter(n) im Übermorgen auf unterhaltsame Weise nähern.
Am Sonntag, dem 13. September, geht es um das Thema "Gesund älter werden in der Übermorgenstadt". Ärzte aus den Oldenburger Krankenhäusern stellen exemplarisch zukunftsweisende Behandlungsmethoden und Erkenntnisse vor. Außerdem erfahren die Zuhörer, wo und wie Alleinstehende oder Angehörige professionelle Begleitung beim Alt- und Kranksein erhalten. Zum Abschluss des sonntäglichen Programms spielt die Laientheatergruppe der Karl-Jaspers-Klinik.
Die 2. Oldenburger Thementage gehören zum Projekt "ÜberMedizin" der vier Oldenburger Krankenhäuser. Sie werden gemeinsam mit dem Leitprojekt "De nederlandse visie op de wereld" veranstaltet. In diesem Zusammenhang berichtet ein Vertreter der Stadt Groningen auf den Thementagen über erfolgreiche Seniorenpolitik in Oldenburgs Partnerstadt.
12. und 13.9.: 2. Oldenburger Thementage "Zukunft Alter in der Übermorgenstadt"
Ort: bau_werk-Halle, ÜberMedizin-Zelt und Exerzierhalle am Pferdemarkt
Zeit: 12.9: 10-17 Uhr; 13.9.: 11-17 Uhr
Weitere Informationen unter www.uebermedizin.de und unter www.uebermorgenstadt.de/DE/Leitprojekte/p07_de_nederlandse_visie_op_de_wereld/index.php
Stadtfest-Besucher bestimmen, wie der Hase läuft!
Die Stadt der Wissenschaft 2009 ist auf dem Stadtfest mit einem theatralischen Beitrag präsent. In Kooperation mit der Universität und dem Organisationsbüro des Stadtfestes gibt es einen Ausschnitt aus dem städtischen und universitären Potenzial kreativer Ideen. Das Impro(visations)theater "12 Meter Hase" steht am 29. August um 15 Uhr auf der Bühne am Rathausmarkt: Durch Interaktion mit den Schauspielern erschaffen Stadtfest-Besucher Dramen, Komödien oder pure Poesie. Man darf sich freuen auf einen einmaligen, emotionsgeladenen Theaternachmittag.
27. bis 29.8.: Stadtfest Oldenburg
Ort: Oldenburger Innenstadt
Auftritt „12 Meter Hase“: 29.8., 15 Uhr auf der Bühne Rathausmarkt
Weitere Informationen unter www.stadtfest-oldenburg.de/programm.html
Tag der offenen Tür im Auditory-Valley
Unter dem Motto „Oldenburg – Hannover/ Hannover – Oldenburg: GANZ NAH“ öffnet am 23.8. das Hörzentrum in Oldenburg seine Türen. Mittels  Live-Übertragung erleben Besucher in Oldenburg und Hannover geballte Kompetenz rund ums Thema Hören. Ein gemeinsames Gespräch zwischen beiden Städten führen um 16 Uhr Minister Lutz Stratmann und der wissenschaftliche Leiter des Hörzentrums Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier in Oldenburg mit Bettina Wulff, Gattin des Ministerpräsidenten, und dem HNO-Arzt Prof. Dr. Thomas Lenarz in Hannover. Mittels interaktiver Spiele können sich die Gäste an beiden Standorten austauschen. Erleben Sie Oldenburger Spitzenforschung im Auditory Valley und lernen Sie die Angebote des Haus des Hörens kennen!
23.8.: Tag der offenen Tür des Auditory Valley im Haus des Hörens
Ort: Haus des Hörens, Marie-Curie-Straße 2, 26129 Oldenburg
Zeit: 12-18 Uhr
Weitere Informationen unter www.uebermorgenstadt.de/DE/Veranstaltungen/index_neu.php?we_objectID=1350100
Geschichten von Übermorgen bei den Oldenburger Schreibnächten
An drei Abenden im September lädt das Projektbüro Stadt der Wissenschaft Kinder und Jugendliche ein, ihrer Phantasie freien Lauf zu lassen und ihre Geschichten zum Oldenburg von Übermorgen aufzuschreiben.
Unter Anleitung der Oldenburger Schreibwerkstatt begeben sie sich auf eine Zeitreise ins Jahr 2050 oder 2200, um aus unterschiedlichen Fragestellungen ihre Ideen zu entwickeln: Wie leben die Menschen dann ihren Alltag?, Welche technischen Erfindungen wird es geben?, Wie hat sich die Natur verändert? Dazu bekommen die Kinder Anregungen und Hilfestellungen zum Textaufbau und zur Struktur.
Zum Ende der Schreibnächte werden die Texte abgegeben und es wird ein Buch mit allen Texten gedruckt, das auf einer öffentlichen Lesung im Dezember präsentiert wird.
Begleitet werden die Schreibnächte mit Vorträgen zur aktuellen Forschung im Bereich Lese- und Rechtschreibschwäche vom Institut für sprachliche Bildung. Interessierte Eltern sind herzlich eingeladen.
Die Schreibnächte sind Teil des Leitprojektes „Lesen. Informieren. Schreiben“. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Interessierte Kinder schicken bitte eine Postkarte mit zwei bis drei Zeilen zu ihrer Idee der Übermorgenstadt bis zum 22.8. an die NWZ-Stadtredaktion, Schreibnächte, Peterstraße 28-34, 26121 Oldenburg. Absender, Alter und Telefonnummer nicht vergessen. Aus allen Einsendungen werden 24 Kinder ausgewählt.
4., 11. und 25.9.: Lesen. Informieren. Schreiben: Schreibnächte
Termine :
4.9. von 19.30 bis 24 Uhr bei Bruns Männermode
11.9. und 25.9. jeweils von 16 bis 20 Uhr im PFL
Weitere Informationen unter www.uebermorgenstadt.de/DE/Leitprojekte/p11_Lesen_Informieren_Schreiben/index.php
3. Programmheft erscheint am 24. August
Zum dritten Mal erscheint Ende August ein prall gefülltes Programmheft zur Stadt der Wissenschaft.
 Das Projektbüro und viele weitere Institutionen in Oldenburg haben wieder zahlreiche abwechslungsreiche Veranstaltungen initiiert und für das Programm gemeldet. In dem diesmal 96 Seiten starken Heft werden die Leitprojekte portraitiert, im übersichtlichen Kalenderteil finden Sie alle Veranstaltungen von September bis Dezember.
Zudem gibt es Informationen etwa zur Langen Nacht der Wissenschaft und zu den neuen Kinderseiten im Internet. Zukunftsweisende Oldenburger Universitäts- und FH-Institute werden vorgestellt und eine erste Bilanz des Jahres der Wissenschaft gezogen.
Freuen Sie sich auf eine abwechslungsreiche und informative Lektüre, die Sie den Rest des Jahres begleiten wird!
Erhältlich sein wird das Programmheft in der Tourist-Information, Kleine Kirchenstraße 10, in zahlreichen Geschäften der Innenstadt, in vielen Kulturinstitutionen und bei den Stadt der Wissenschaft-Veranstaltungen.
Übermorgenfotobuch
Auf den Veranstaltungen der „Stadt der Wissenschaft 2009“ gibt es viele
spannende Dinge zu entdecken. Mit Ihren schönsten Erinnerungsfotos
können Sie jetzt bei einem einzigartigen Projekt mitmachen! Denn die
Oldenburger Unternehmen CeWe Color und EWE TEL sowie das Institut OFFIS
wollen in diesem Jahr die Fotos der vielen Veranstaltungen für ein
Forschungsprojekt analysieren und auswerten. Helfen Sie mit und laden
Sie Ihre Fotos in die Bildergalerie der „Übermorgenstadt“ www.uebermorgenfotobuch.de hoch.
Unter allen Teilnehmern werden attraktive Preise verlost. Also, jetzt schnell auf www.uebermorgenfotobuch.de registrieren und Aufnahmen der „Übermorgenstadt“-Events in Oldenburg ins Netz stellen.
Weitere Informationen unter: www.uebermorgenfotobuch.de
Veranstaltungstipps
21.8. bis 27.9.
Wissenschafts-Geisterbahn
Wagen Sie eine Reise mit dieser ungewöhnlichen Geisterbahn. In einem unterirdischen Geheimlabor werden Sie durch Sternstunden menschlichen Forschergeistes geführt und tauchen ein in das Dunkel und die Abgründe menschlicher Imagination.
Zeit: freitags - sonntags, 19 Uhr
Ort: IGS Flötenteich, Hochheider Weg 169, 26123 Oldenburg
Zutritt ab 16 Jahre. Betreten auf eigene Gefahr. Das Filmen und Fotografieren ist leider nicht erlaubt. Bitte denken Sie an warme Kleidung, die Raumtemperatur beträgt ca. 16 Grad.
Erwachsene 25 €, ermäßigt 17,50 €. Ermäßigung für Studierende, Arbeitslose, Wehr- und Zivildienstleistende mit entsprechender Bescheinigung. Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
Hinweise zum Kartenvorverkauf und weitere Informationen unter www.uebermorgenstadt.de/DE/Leitprojekte/p05_wissenschaftsgeisterbahn/index.php
24. bis 30.8.
Wanderausstellung Stadt der Wissenschaft
Lernen Sie die Stadt der Wissenschaft kennen und erfahren Sie alles zu den 16 Leitprojekten. Eine Wanderausstellung präsentiert alle Projekte an unterschiedlichen Orten in der Stadt.
Ort: Kulturzentrum Ofenerdiek, Gemeindezentrum, Weißenmoorstr. 289, 26125 Oldenburg
Zeit: täglich 16-19 Uhr
Weitere Informationen unter www.uebermorgenstadt.de/DE/Veranstaltungen/index_neu.php?we_objectID=1350205
24.8.
Navigation durch die Oldenburger Wissenschaft
Der Himmel ist voller Satelliten. Am Mitmachstand wird anschaulich erklärt, wie die eigene Position auf der Erde mit Hilfe von Satelliten bestimmt wird. Leihen Sie sich ein GPS-Gerät aus und begeben Sie sich auf Tour durch die Wissenschaftsstationen in der Innenstadt.
Ort: Zelt am Lefferseck, Innenstadt Oldenburg
Zeit: 9-18 Uhr
Weitere Informationen unter www.uebermorgenstadt.de/DE/Veranstaltungen/index_neu.php?we_objectID=841494
bis 24.8.
Science-Roadshow
Zwischen Bremen und Vechta, zwischen Cuxhaven und Cloppenburg macht der Science-Truck Station um über eLearning und Lebenslanges Lernen zu informieren. In Vorträgen und Präsentationen zeigen Experten des Verbands eLearning Business Norddeutschland e. V. Möglichkeiten der Weiterbildung auf und stehen für Fragen zur Verfügung.
Orte: 18.8. Bremerhaven, 19.8. Cuxhaven, 20.8. Wilhelmshaven, 21.8. Cloppenburg, 22.8. Delmenhorst, 24.8. Dangast, 24.8. Vechta
Genaue Informationen und Zeiten unter www.uebermorgenstadt.de/DE/Leitprojekte/p08_Wo_liegt_Uebermorgen/index.php
26.8.
Infoveranstaltung Schlaues Haus
Die Fachhochschule Oldenburg lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, mit Experten die Pläne für das „Schlaue Haus“ zu diskutieren. Partner des Projekts stellen neben dem inhaltlichen Konzept auch Grundzüge der Architektur und der Organisation vor. Die Moderation des Abends übernimmt Jasper Rittner, Leiter der Oldenburger Lokalredaktion der Nordwest-Zeitung.
Zeit: 19 Uhr
Ort: FH Oldenburg, Ofener Straße 16/19, Raum E22
Weitere Informationen unter www.uebermorgenstadt.de/DE/Leitprojekte/p04_schlaue_haus/Schlossplatz_16.php
Neues aus der Forschung
EU fördert Projekt für Grundschulkinder
mit Migrationsgeschichte
MIRACLE – „Migrants and Refugees – A Challenge for European Schools“ (Migranten und Flüchtlinge – eine Herausforderung für europäische Schulen) – so der Titel eines neuen Projekts der Universität Oldenburg, für das die Didaktik der politischen Bildung ab Oktober 2009 Fördermittel in Höhe von 395.000 Euro vom Lifelong Learning Programme der Europäischen Kommmission erhält. Das von Prof. Dr. Dirk Lange, Hochschullehrer am Institut für Sozialwissenschaften, geleitete Projekt will dazu beitragen, dass Kinder mit Migrationsgeschichte im Schulsystem bessere Chancen erhalten und ihnen eine erfolgreichere Schulkarriere als in der Vergangenheit ermöglicht wird. An dem Projekt beteiligt sind insgesamt neun Einrichtungen aus Malta, Slowenien, Ungarn, Italien und Deutschland, die über einen Zeitraum von zwei Jahren Konzepte zum Thema „Politisch-interkulturelle Kompetenz von Lehrern und Lehrerinnen an Grundschulen“ entwickeln.
Weitere Informationen unter www.politischebildung.uni-oldenburg.de/
Forschungsprojekt zu Vertriebenendenkmälern
Über 1.400 Vertriebenendenkmäler gibt es in Deutschland. Sie belegen, dass Flucht und Vertreibung in der Bundesrepublik nie ein Tabu gewesen sind, sondern stets einen Ort in der kollektiven Erinnerung besaßen. Um die nähere Bestimmung dieses Ortes, um die Formen und Entwicklungen des öffentlichen Gedenkens geht es in einem Forschungsprojekt, das am Institut für Geschichte der Universität Oldenburg von dem Historiker Dr. Stephan Scholz bearbeitet wird. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert nun dieses Projekt, das in der Abteilung für Geschichtsdidaktik bei Prof. Dietmar von Reeken angesiedelt ist, mit rund 145.000 Euro. Es geht dabei um die sich wandelnden kulturellen, sozialen und politischen Funktionen der Denkmäler für die Vertriebenen und für die deutsche Gesellschaft insgesamt. Das Projekt soll Aufschluss darüber geben, wie insbesondere die Form des Denkmals dazu genutzt wurde, um Flucht und Vertreibung in der deutschen Erinnerungskultur identitäts- und geschichtspolitisch zu verankern.
Weitere Informationen unter www.geschichte.uni-oldenburg.de/
Fledermäuse sehen bei Nacht und Tag
Fledermäuse besitzen in ihrer Netzhaut auch Lichtsinneszellen mit Sehpigmenten für das Tages- und Farbensehen. Diese so genannten Zapfen kommen zwar im Vergleich zu den fürs Nachtsehen nötigen Stäbchen relativ selten vor, sie ermöglichen den nachtaktiven Tieren jedoch Tageslicht-Sehen mit erhöhter Empfindlichkeit für ultraviolettes (UV) Licht. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Frankfurter Max-Planck-Institut für Hirnforschung und der Universität Oldenburg zufolge helfen die Zapfen den Fledermäusen während der Dämmerung bei der Orientierung und der frühzeitigen Erkennung von Raubvögeln. Von besonderem Vorteil sind die UV-empfindlichen Zapfen bei der Suche nach UV-reflektierenden Blüten.
Weitere Informationen unter www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/dokumentation/pressemitteilungen/2009/pressemitteilung200907291/index.html
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