Mit einem Blick in die Zukunft endet das Jahr als Stadt der Wissenschaft am 14.12. Fünf hochkarätige Wissenschaftler diskutieren gemeinsam mit der Moderatorin Maybrit Illner im Oldenburger Schloss über das Menschenbild der Zukunft. Dieses „Oldenburger Schlossgespräch“ bildet dabei den Auftakt einer Reihe, die sich auch im kommenden Jahr mit wichtigen wissenschaftlichen Fragen auseinandersetzen will. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können ab sofort über die Website
www.oldenburger-schlossgespraeche.de an einer Verlosung von Eintrittskarten für diese exklusive Gesprächsrunde teilnehmen.
Wir wünschen viel Glück und einen anregenden Abend!
Herzliche Grüße,
das Projektbüro Stadt der Wissenschaft und die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH

Wie werden die vielfältigen, komplexen menschlichen Funktionen – Wahrnehmen, Denken, Entscheiden, Empfinden, Handeln – auf die Aktivität von rund eineinhalb Kilogramm Gehirngewebe zurückgeführt? Warum tobt gerade jetzt wieder ein so erbitterter Streit um die Frage, wer menschliche Gehirne besser durchschauen kann: Geistes- oder Naturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler? Und wie sind eigentlich die neuronalen mit den geistigen Prozessen verknüpft? Mit den neuen, bahnbrechenden Erkenntnissen sowie den spektakulären Hypothesen der Hirnforschung befasst sich ein hochkarätig besetztes Podium anlässlich des „1. Oldenburger Schlossgesprächs – Wissenschaft im Dialog“ am 14. Dezember 2009. Moderiert wird der Abend von Maybrit Illner. Die Reihe wurde von der Gleichstellungsbeauftragten der Universität Oldenburg anlässlich von Oldenburgs Jahr als „Stadt der Wissenschaft“ gemeinsam mit dem Hanse-Wissenschaftskolleg Delmenhorst und der EWE Stiftung initiiert und soll 2010 fortgeführt werden. Dabei sollen herausragende Forschungsfelder der Universität in direkten Bezug zu aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen gesetzt werden. Geschlechterspezifische Aspekte werden besonders berücksichtigt.
Am 14.12. diskutieren:
• Prof. Dr. Anna Katharina Braun (Universität Magdeburg) zum Zusammenhang von Hirnforschung, Bildung und Erziehung
• Prof. Dr. Dr. h.c. Wolf Singer (Max-Planck-Institut für Hirnforschung, Frankfurt) zu Hirnforschung und Menschenbild
• Prof. Dr. Reto Weiler (Universität Oldenburg, Hanse-Wissenschaftskolleg Delmenhorst) zur Rolle der Neurobiologie in Gesellschaft und
Wissenschaft
• Prof. Dr. Bettina Schöne-Seifert (Universität Münster, Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin) zu ethischen Aspekten der Neurowissenschaften
• Prof. Dr. Dr. h.c. Onur Güntürkün (Ruhr Universität Bochum, Institut für Biopsychologie) zur Frage „Gehirn und Geschlecht“.
Durch den Abend führt Maybrit Illner.
14.12.09: »1. Oldenburger Schlossgespräch – Wissenschaft im Dialog«
Ort: Oldenburger Schloss
Zeit: 19 Uhr
Veranstalter: EWE Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Hanse-Wissenschaftskolleg Delmenhorst und der Zentralen Gleichstellungsbeauftragten der Universität Oldenburg
Karten über das Losverfahren nach Voranmeldung
Weitere Informationen unter www.oldenburger-schlossgespraeche.de